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Aktuelles zur elektronischen Rechnungslegung

Tagesseminar

Termin: 22.06.2022

Stundenanzahl: 9

Zeitplan: 09:00 - 16:30 Uhr

Beschreibung

Als in der Praxis gängiges Übertragungsformat für die elektronische Rechnung hat sich die E-Mail mit pdf-Anhang durchgesetzt. Die Finanzverwaltung lässt jedoch auch andere Formate zu. Da jedes Format veränderbar sein muss, verlangt die Finanzverwaltung vom Steuerpflichtigen ein spezielles Archivierungsverfahren um die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts über die Aufbewahrungsdauer zu gewährleisten. Grundsätzlich ist das eingehende Format in dieser Form zu archivieren. Erleichterungen gibt es jedoch aufgrund des neuen GoBD-Schreibens vom 11.07.2019. Für den Rechnungsempfänger eröffnen sich damit Möglichkeiten, die digitalen Rechnungen in einen effizienten Bearbeitungsprozess einzubetten. Daneben kann aber auch die Rechnung als Datensatz übermittelt werden, EDI, ZUGFeRD oder auch die sog. XRechnung. Gerade auch durch das E-Governmentgesetz wird die Digitalisierung im öffentlichen Bereich gefordert, sog. X-Rechnung. Die E-Rechnungs-Verordnung wurde am 06.09.2017 vom Bundeskabinett verabschiedet. Nach der Verordnung müssen Rechnungssteller Rechnungen gegenüber Rechnungsempfängern in elektronischer Form ausstellen und übermitteln (nach Bundesrecht), diese Regelung tritt am 27. November 2020 in Kraft. Damit kann der Rechnungslauf komplett digital (als Datensatz) erfolgen, eine Volltextsuche ist uneingeschränkt möglich. Damit müssen Auftragnehmer der öffentlichen Hand in Zukunft Rechnungen als Datensatz übermitteln.

Andererseits wird es auch in Zukunft immer beleghafte Rechnungen (Papier) geben. Hierbei bietet sich die Digitalisierung an. Beim sog. ersetzenden Scannen wird der Beleg nach dem Scannen vernichtet. Dazu bedarf es u.a. einer Verfahrensdokumentation, um eine Revisionssicherheit und Nachprüfbarkeit des Prozesses herstellen zu können.

Im Seminar werden mögliche Übertragungsformate für digitale Rechnungen vorgestellt, deren Vor- und Nachteile erörtert und das ersetzende Scannen beschrieben. Weiterhin werden die Anforderungen der Finanzverwaltung und der handelsrechtlichen Regelungen an die Archivierung vorgestellt. Daneben die allgemeinen Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs. Mögliche Prüfungsansätze der Finanzverwaltung schließen sich an, da digitale Unterlagen auch digital geprüft werden können/müssen.

Dieses Seminar können Sie auch als Hybridteilnehmerin mitmachen, d.h. Sie werden online dazugeschaltet. Benötigt dafür wird ein guter Internetzugang, ein Headset und wenn möglich eine Kamera. Bitte geben Sie das bei der Buchung des Themas an, damit wir die Hybrizuschaltung entsprechend vorbereiten können.

Schwerpunkte

  • 1.Elektronische Rechnungslegung (rechtliche Grundlagen/Voraussetzungen Dtl., Pflichten, EU-Vorgaben/ -umsetzung)
  • 2.Elektronischer Rechnungseingang (Allgemein mit Vergleich IST-Stand Manueller Ablauf zum Digitalen Ablauf und (ggfs. Chancen/Risiken aufzeigen, wenn gewünscht?), Lösungsmöglichkeiten (Hinweise auf Signaturen), Voraussetzungen)
  • 3.Steuerliche Problemfelder (Rechnungseingang (Voraussetzungen für den VSt-Abzug), Rechnungsausgang)
  • 4.Tipps zur Umsetzung

Zielgruppe

Alle Interessierten, die sich mit dem Thema vertraut machen wollen

Preis

250,00 €

Dozent

IBA-Dozententeam

Ort

IHK Bildungsakademie Magdeburg GmbH

Alter Markt 8/Katzensprung
Magdeburg

Telefon: 0391 50548-290
Fax: 0391 50548-299

 

Wir bitten Sie zu beachten, dass aufgrund der besseren Lesbarkeit unseres Weiterbildungsprogramms Personen- und Funktionsbezeichnungen in weiblicher und männlicher Form gelten

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